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Unser Projekt
Um alle dem Verein Hope & Future e.V. zur Verfügung gestellten Gelder der Mitglieder und Spender effizient einzusetzen, haben wir uns entschieden, mit h-o-p-e (hiv outreach program and education) in Kapstadt zusammenzuarbeiten.
Wir unterstützen finanzielle die/ der
* Finanzierung von fünf GesundheitarbeiterInnen (mehr...)
* Finanzierung eines Sonderprojektes in Blikkiesdorp-Delft South (mehr...)
* Behandlungskosten (Grundteste und Dreifachmedikation bei infizierten Kindern) für Kinder (mehr...)
* Grundversorgung von einzelnen Gruppen aus dem Hope-Projekt (mehr...)
Fünf Gesundheitsarbeiterinnen/Gesundheitsarbeiter
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Tygerberg Hospital - Hauptzentrale für alle GesundheitsarbeiterInnen
Die Ithemba ("Hoffunung" in der Sprache der Xhosa) Station besteht aus 24 Betten. Im letzten Kalenderjahr konnten hier über 450 Patienten behandelt werden, von denen sich einige für einige Tage, andere jedoch auch für einige Monate aufhielten. Die Station ist Kindern mit infektiösen Krankheiten gewidmet, diese Bezeichnung reduziert das reale Stigma von HIV oder AIDS in Südafrika, dennoch sind zwei Drittel der Patienten HIV-positiv.
Um reichhaltige Pflege und unterstützende Behandlung stellen zu können, erteilt die Hope Cape Town Association den unmittelbaren Verwandten wie Eltern, Großeltern und Geschwistern die Erlaubnis, bei dem Patienten zu bleiben und unterstützen ihren Aufenthalt mit der Bereitstellung von Grundnahrung und Schlafmöglichkeiten. Außerdem assistiert Hope der Ithemba Station, indem sie eine ihrer GesundheitsarbeiterIn entsenden, die sich verstärkt um verbesserte und individelle Pflege der Kinder und deren Familien kümmert.
Mit der Unterstützung von Hope Cape Town Praktikanten wird den betroffenen Eltern das Aufpassen ihrer Kinder erleichtert, indem sie sich um Aktivitäten und persönliche Betreuung kümmern, so dass arbeitende und mit der Erziehung ihrer weiteren Kinder beschäftigte Eltern sich keine Sorgen machen müssen, dass ihre erkrankten Kinder vernachlässigt werden.
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Tagesklinik Delft
Ein lokales Krankenhaus für Delft (ohne Betten) |

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Die Klinik in Delft steht vierundzwanzig Stunden, sieben Tage die Woche für die Bewohner Delfts offen. Mit etwa 350 Patienten pro Tag ist diese Klinik eine der meist besuchten Kliniken. Neben den 15 Krankenschwestern arbeiten hier 8 Ärzte. Diese übernehmen eine grundlegende Versorgung der Bevölkerung, die überwiegend aus der Behandlung von HIV/Aids, TB und Geschlechtskrankheiten besteht. Anders als in den meisten Kliniken in denen HOPE sich engagiert, gibt es hier eine Notaufnahme in der tagtäglich die verscheidensten Notfällen behandelt werden. Vermehrt am Wochenende kommt es hier zu Stich- und manchmal Schussverletzungen.
Ins Auge fällt eine hohe Rate von HIV positiven schwangeren Fraün. Durch das PMTCT Programm wird jedoch versucht die Infektionsrate der Neugeborenen möglichst gering zu halten. Desweiteren laufen Programme bei denen die HIV positiven Patienten sowie die TB Patienten unter Aufsicht ihre Medikamente einnehmen. Hierdurch soll ein möglichst hoher Behandlungserfolg gewährleistet werden. |
Hier arbeitet u.a. die von uns finanzierte
Gesundheitarbeiterinnen.
Karen Madaha
Karen ist unsere Gesundheitsarbeiterin seit April 2010. Als 1999 ihr Sohn sehr krank war und Tuberkulose diagnostiziert wurde, entschloß sich Karen von dort an im Gesundheitswesen zu arbeiten. Daher hatte sie vor HOPE Cape Town auch schon Erfahrung mit HIV, AIDS und TB. In der Delft Klinik assistiert Karen die meisste Zeit im TB Raum, außerdem wird sie Hausbesuche und Beratungsgespräche vor und nach einem HIV-Test machen, sobald sie ihren UNISA (“University of South Afrika” = Südafrikanische Fernuniversität) Kurs beendet hat. Bei diesem Kurs erlernen alle HOPE Gesundheitsarbeiter die physischen, psychischen und gesellschaftlichen Bedeutungen von HIV, AIDS und TB. Über ihre Arbeit sagt Karen:”Ich wollte schon lange für HOPE Cape Town arbeiten, deswegen bin ich jetzt sehr glücklich, diesen aufregenden Arbeitsplatz zu haben.”
Zur Zeit arbeitet Karen Madaha einen Tag in Blikkesdorp mit den dortigen Frauen in Perlenarbeiten und im Kochprojekt. Ansonsten steht sie für die Beratung in der Defter Tagesklinik zur Verfügung.
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Angela Abrahams
Angela hat ihre Kindheit in Queenstown verbracht. Schon früh war ihr klar, dass sie einen sozialen Breruf ausüben möchte, bei dem sie Menschen helfen kann. Vor ihrer Ausbildung zur HOPE Gesundheitsarbeiterin machte sie einen sieben Monatigen Freiwilligendienst im Krankenhaus in Delft. Sie arbeitet seit März 2009 als „Health Worker“, zuerst im Tygerberg Krankenhaus in der Station „Ithemba“, in der Kinder mit Infektionskrankheiten wie HIV/Aids behandelt werden.
Seit März 2010 arbeitet sie nun in der Tageklinik Delf. Zu Angelas Tätigkeitsfeld zählen vor allem die Hausbesuche der Patienten und eventuelle Überweisungen in Kliniken. Außerdem hilft Angela bei verschiedenen Community-Projekten mit.
Dank Angelas kontaktfreudiger Art und ihren Sprachkentnissen in Englisch, Xhosa und Afrikaans kann Angela vielen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Über ihre Arbeit sagt sie: „Ich bin froh, dass ich durch meine Arbeit so viel verändern kann. Ich liebe meine Arbeit, vor allem mit dem Kindern.“
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Tagesklinik Delft South
Ein lokales Krankenhaus (ohne Betten) für Delft South |
Die Tagesklinik in Delft South besteht seit 2006 und betreut jeden Tag rund 150 Patienten aus dem umliegenden Gebiet. Anders als die Klinik in Delft, ist die Tagesklinik in Delft South nicht die gesamte Woche hindurch geöffnet. Von Montag bis Freitag kümmern sich 5 Krankenschwestern um das Wohlergehen der Patienten und einmal monatlich besucht ein Doktor die Klinik um sich um die TB Patienten zu kümmern. Die Tagesklinik kann somit nur grundlegende medizinische Versorgung bieten. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen muss die Klinik in Delft aufgesucht werden.
Monatlich werden ungefähr 150 Patienten auf HIV getestet von denen im Schnitt 30 positiv getestet werden. Die meisten sind junge schwangere Mütter.
Der Schwerpunkt der Klinik liegt auf HIV und TB Test, Behandlung und psychologischer Beratung und auf der Behandlung von Kindern und Säuglingen. Neben HOPE arbeiten weitere bekannte NGO's wie Sothemba(HIV) oder Zamstar(TB) in der Klinik. |
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Hier arbeitet u.a. die von uns finanzierte
Gesundheitarbeiter/in. |
Gaironissa Abrahams
Gaironissa ist in Kapstadt geboren. Sie ist Mutter von drei und Großmutter von vier Kindern. Vor ihrer Ausbildung zur„HOPE Community Health Worker“ war sie lange als Fabrikarbeiterin und Hausfrau beschäftigt.
In Kontakt zu Hope kam sie durch ihre Freiwilligenarbeit mit kranken Menschen in der „Containersiedlung Blikkiesdorp“. Ihre Aufgabe ist es, in Delft South HIV-Positive Menschen zu betreuen, zu beraten und und wenn noetig an die Klinik zu verweisen. Sie wird ausserdem Praeventions- und Aufklaerungsaktionen in der Siedlung durchfuehren, um das Bewusstsein der Bewohner ueber die Ansteckungsgefahr mit HIV zu vergroessern.
Über ihre Arbeit sagt Gaironissa: „Ich genieße meinen neuen Beruf. Es macht mich glücklich, frohe Menschen und vor allem Kinder zu sehen, denen ich helfen konnte. Danke, dass ich für HOPE arbeiten darf.“
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Sonderprojektort
Blikkiesdorp
Neue Arbeitsplatz im Containerbüro |
Zur Zeit soll noch eine Klinik in Delft South gebaut werden. Durch die WM 2010 wurde sehr viel in Delft gebaut, um Platz/Häuser für die großen Umsiedlungen zu schaffen. Bis die Menschen dort einziehen können, wohnen sie in Containerdorf ( Blikkiesdorps ).

Im Blickkiesdorp wurde ein Containerbüro für unsere Gesundheits-arbeiterInnen von uns finanziert

Karen Madaha
und Pauline, im Hintergrund zu sehen ist Pastor Oudie, der auf freiwilliger Basis hilft, die Arbeit von Eddie und Angela zu koordinieren. Die dritte Dame mit dem Kopftuch ist eine freiwillige Helferin in der Blikkiesdorpgemeinde und daneben steht die Managerin der Tagesklinik in Delft

Über das Leben im Blikkiesdorp können sie hier einen intessanten Artikel (3-2010aus) dem Heft
"kontinente" des Missionsverlages
lesen, die uns freundlicher Weise den Artikel zur Vüfügung gestellt haben.
Drei unsere GesundheitsarbeiterInnen wohnen selber in Blikkesdorp: Angela, Gaironissa und Edward.
Hier arbeitet der von uns finanzierte Gesundheitarbeiter
Edward Thabiso Thando Wandile Swartz
Edward, der ursprünglich aus Durban kommt, ist seit Oktober 2009 in der Ausbildung zum „HOPE Community Health Worker“. Vorher machte er Freiwilligenarbeit mit Kindern, wirkte bei Gewaltprävention mit, setzte sich für die Kirche ein und half Menschen bei der Registrierung fuer Sozialhilfe in Delft. Edward wird in der Containersiedlung Blikkiesdorp vor allem Aufklaerungsarbeit zu den Themen HIV, AIDS und Tuberkulose leisten.
Daneben wird er bereits infizierte Patienten beraten, betreuen und wenn noetig in die Klinik ueberweisen.
Edward findet seine Arbeit sehr interessant, vor allem die Tatsache, dass er mit unterschiedlichsten Patienten arbeitet und jeder Tag etwas neues bringt. Er ist sehr an dem Spezialgebiet der Orthopaedie interessiert und moechte sich in Zukunft gerne auch in diesem Bereich weiterbilden.
Edward kümmert sich neben der Beratung zusammen mit anderen freiwiligen Helfern um die Kinder. Es ist eine profitionelle Fussballmannschaft aus über 180 Bikkesdorper Kinder entstanden. |
Erweiterung
Durch die WM hat sich Delft immer rasanter vergrößerert, sodass mittlerweile auch der östlich der Bundesstraße gelegene Ortsteil Wesbank mit zu unseren Aktionsbereich gehört.
Hier arbeitet die von uns neu finanzierte Gesundheitarbeiterin
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Avril Lorraine Toelooe
Avril ist 45 Jahre alt und lebt seit mehr als 10 Jahren in Wesbank. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Bevor sie anfing bei HOPE Cape Town als Gesundheitsarbeiterin zu arbeiten, war sie bei der Organisation Philippi Trust als Beraterin für mehrfachresistente Tuberkulosepatienten in der nördlichen Metropolregion Kapstadts taetig. Für diesen Job war Avril sehr viel unterwegs, wollte sich aber verstärkt in ihrer eigenen Gemeinde engagieren und bewarb sich deshalb als Gesundheitsarbeiterin. Sie hat viel Erfahrung im Bereich Tuberkulose und ist dadurch automatisch auch in Sachen HIV & AIDS bewandert. Durch aktives Engagement in ihrer Kirche – sie leitet eine Selbsthilfegruppe – ist sie in der Gemeinde Wesbank bekannt und geschätzt.
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Kosten eines Gesundheitsarbeiters pro Jahr ca. 5.500 € |
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Behandlungskosten
* Aufnahme weiterer infizierter Kinder in die Dreifach-Kombinations-
Therapie
Diese Therapie ist zur Zeit die einzige Möglichkeit, diesen Kindern das Leben zu ermöglichen.
* Die Gesundheitsarbeiterin arbeiten intensiv im Mutter-zu-Kind-
Übertragungsprogramm.
Die medikamentöse Betreuung von Müttern vor, während und nach der Geburt ist wichtig, da sich dadurch die Gefahr einer Ansteckung minimiert. Kinder, die stationär im Tygerberg Childrens Hospital, mit dem wir eng zusammenarbeiten, behandelt wurden, werden von den Gesundheitsarbeiterinnen in Delft betreut und die Medikation überwacht, da nur die regelmäßige Einnahme der Medikamente eine erfolgreiche Behandlung ermöglicht.
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Die Behandlungskosten betragen 700 € pro Jahr für ein Kind.
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Ernährungsprojekt
Das Ernährungsprojekt am Beratungscontainer hat das Ziel HIV- positiven Frauen gesunde Ernährung für sich und die Familie zu vermitteln. Dafür treffen sie sich jeden Dienstag unter der Regie von unserem Gesundheits. arbeiter Eddie und der HOPE-Beraterin Pauline, hören etwas über Ernährung und deren Einfluss auf das Immunsystem, tauschen Rezepte aus, erfahren etwas zur Gesundheitsvorsorge, kochen gemeinsam ein Mittagessen. Dieses Projekt dauert über drei Monate. Die Frauen erhalten in diesem Zeitraum auch eine Tüte mit frischem Bio-Gemüse, das von unserem Kooperationspartner ABALIMI (für wietere Infos zum Kooperationsparthner hier anklicken) in Townships angebaut wird.
Damit das Projekt auch nachhaltig bleibt, lernen die Frauen auch, wie man vor der Hütte einen kleinen Garten anlegt, um für den Eigenbedarf Gemüse anzubauen.
Das Projekt läuft sehr gut und wird erfolgreich alle drei Monate von zehn Frauen besucht. |
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Eine Gruppe Frauen mit den Essenstüten von Abalimi
(Mitrtagessen für ca. eine Woche).

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Die Verpflegungskosten betragen ca 500 € pro Jahr
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